LSW Architekten Berlin


Fassadensanierung Studentenwohnheime

Bitscher Straße 2/4/6/8, Clayallee 180/182, Garystraße 96, 14195 Berlin

Das Projekt umfasst mehrere Gebäude der studentischen Wohnheimanlage Salvador-Allende in der Bitscher Straße in Berlin-Zehlendorf. Die 1967 errichtete Anlage besteht aus 5 gleich konzipierten Wohnpavillons in offener Bauweise mit jeweils 16 – 24 Wohneinheiten mit eigener Kochnische und Bad. Drei baugleiche Gebäude befinden sich in der Nähe am Standort Clayallee. Die Gebäude wurden als Mauerwerksbau mit Stahlbetondecken und Flachdach ausgeführt und sind unterkellert, teilweise jedoch nur mit Kriechkeller ohne Massivbodenplatte. Die Sockelzone ist mit einer Sichtbetonbekleidung versehen. Die Fenster sind als durchlaufendes Fassadenband mit Holzunterkonstruktion um Wandstärke zurück liegend in die Putzflächen eingeschnitten. Die Sturz- und Fensterbrüstungen sind mit Faserzementplatten bekleidet. Die Objekte sind nicht als Denkmal eingetragen, besitzen jedoch als Ensemble ein schlüssiges Erscheinungsbild, welches als erhaltenswert eingestuft wird.

Aus der Notwendigkeit, bauzeitliche Fassadenelemente zu ersetzen, wurde unser Büro beauftragt, ein Gesamtkonzept für die energetische Sanierung des Wohnheimensembles Salvador Allende in der Bitscherstraße Berlin Zehlendorf zu erstellen. Im Rahmen der geltenden Energieeinsparverordnung wurde ein Vorschlag zur Dämmung der Fassade und Erneuerung der Fensterbänder konzipiert sowie Optionen zur Optimierung der Heizungsanlage.

Die zentral gelegene Wohnheimanlage an der Clayallee ist durch die Fassadensanierung und den Einbau von französichen Fenstern deutlich aufgewertet worden, ohne den bauzeitlichen Charakter der Fassade zu verlieren. Neben der energetischen Optimierung wurden schallschutz- und lüftungstechnische Anforderungen zur Verbesserung des Wohnkomforts umgesetzt.

Leistungen

LP 1-8
Brandschutztechnische Stellungnahme

Volumen
1.700 qm Fassade
Zeitraum
2013
Bauherr
Studentenwerk Berlin A. d. ö. R.
Projektleitung
Volker Wittayer
Mitarbeit
Viktor Berger, Anna Vohlídalová

 

 

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